Synergien nutzen: Rasten im Weinmekka. Neben dem Wasserbehälter ist es nun möglich, sich zu erfrischen. Weitere Rastplätze des Wasserverbandes sind geplant.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 27. Juli 2021 (05:31)

Der Wasserverband ‚Südliches Burgenland‘ (WVSB) geht mit der Zeit. Nach monatelangen Ausgangsbeschränkungen sehnen sich die Menschen nach Freiheit. Spezialisten orten einen Trend zur Natur, zum Wandern, Radfahren und Baden. Diesen Trend hat nun auch der Wasserverband aufgenommen. Das Trinkwasser des WVSB wird über 25 Behälter mit einem Gesamtvorratsvolumen von 21.000 Kubikmeter und über ein 700 Kilometer langes Transport- und Versorgungsleitungsnetz verteilt.

Die Synergien liegen auf der Hand, etliche Behälter befinden sich unweit von bestehenden Radwegen. Daher wurde nun in Deutsch Schützen der erste multifunktionale Rastplatz mit Wasserentnahme (12 Grad frisches Wasser), einem Tisch und Bänken errichtet. Über Ladevorrichtungen für die Fahrräder wird noch verhandelt.

Rasten auf der „Wein in Sicht“-Terrasse

Der neue Rastplatz wird unter dem Motto „Wein in Sicht“-Terrasse geführt. Darüber hinaus ist eine Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Region Oberwart geplant. Geschäftsführer Christian Portschy möchte weitere multifunktionale Rastplätze bei den vielen Wasserbehältern entlang der Radrouten installieren, damit zukünftig, ob zügig oder gemütlich, flach oder hügelig, im Wald oder mitten in den Weingärten, im Südburgenland jeder Genussradler und Wanderer sein Glück findet. Man kann so die abwechslungsreiche Landschaft im Südburgenland genießen, ohne an Durst zu leiden oder ohne viele Wasserflaschen mitschleppen zu müssen.