Buchwochen im Offenen Haus Oberwart. Vom 4. bis 23. Oktober wird das Offene Haus Oberwart mit Literatur gefüllt. Von Clemens Berger bis zu Lisz Hirn.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 02. Oktober 2020 (17:38)
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Veranstalten in Zeiten der Coronakrise ist definitiv nicht einfach. Das OHO stellt sich jener Herausforderung aber trotzdem, „mit Bravour“ sogar, wie OHO-Chef Alfred Masal jedoch stellt sich dieser Herausforderung mit Bravour. Mit zugewiesenen Plätzen, großen Sitzplatzabständen, speziellen Hygienemaßnahmen und -stationen, einer leistungsstarken Lüftung mit 100 Prozent Frischluftzufuhr und PCR-Testungen von Sängern oder Musikern von Blasinstrumenten sorgt es vorbildlich für die Sicherheit seines Publikums.

Daher hat es ein für diesen „schwierigen Herbst“ doch ehrgeiziges Programm auf die Beine gestellt, gespickt mit Lesungen und Musikveranstaltungen.

Ein Fixstern im OHO-Herbstprogramm sind seit mehr als zehn Jahren die Buchwochen, die heuer vom 4. bis zum 23. Oktober das Haus mit Literatur füllen.

Das Offene Haus Oberwart präsentiert, aufgeteilt auf drei Wochen, sechs burgenländische, mittlerweile österreichweit bekannte AutorInnen (siehe Infobox links).

„Eine weitere Besonderheit der Buchwochen ist – neben einer covidbedingten etwas kleineren Buchausstellung der Bücherei Pokorny – eine Ausstellung der experimentellen digitalen Gedichte von Jörg Piringer, der in diesem Jahr am Rennen um den Bachmann-Preis beteiligt war“, erklärt Masal.

Den Reigen der Autoren eröffnet der Oberwarter Clemens Berger am 4. Oktober bei der Eröffnung der Buchwochen um 17 Uhr, mit seiner Lesung aus „Der Präsident“.

Anria Reicher liest am 9. Oktober aus ihrem Debütroman, einem Thriller mit dem Titel „Das Haydn Pentagram“.

Am 10. Oktober stellt Katharina Tiwald ihren mittlerweile in der zweiten Auflage erschienenen schelmischen Roman „Macbeth Melania“ vor.

Lisz Hirn hat sich als Philosophin einen Namen gemacht und mit ihren drei Buchveröffentlichungen großes öffentliches Interesse geweckt. Am 17. Oktober präsentiert sie ihr neues Werk „Wer braucht Superhelden: Was wirklich nötig ist, um unsere Welt zu retten“, das sich mit dem Phänomen des Größenwahns und seinen verheerenden Auswirkungen beschäftigt.

Mit zwei Kooperationsveranstaltungen mit der AK Bücherei, der „edition lex liszt 12“ und dem Verein „Frauen für Frauen Oberwart“, beschließt das Haus die Buchenwochen: mit einer CD Präsentation von Traude Veran, „Ich rede in den Zungen der Sprachlosen“ am 22. Oktober, und zum Abschluss mit dem Geschriebenstein-Krimi „Mordbuben“ von Raimund Keinrath am 23. Oktober.