Kreisverkehr bringt 4.000 Autos weniger. Kreisverkehr auf der B63a entlastet Anrainer der Dornburggasse und Umlegungsstraße. Fertigstellung im November.

Von Carina Fenz. Erstellt am 31. Juli 2019 (04:27)
BVZ
Spatenstich. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (6.v.l.), Landesrat Heinrich Dorner (5.v.l.), Bürgermeister Georg Rosner (4.v.l.) und Baudirektor Wolfgang Heckenast mit Beteiligten der bauausführenden Firmen.

Ein Außendurchmesser von 50 Metern und eine Fahrbahnbreite von sieben Metern: Der neue Kreisverkehr bei der ehemaligen Messe-Ausfahrt — die insgesamt vierte Abfahrt auf der B63a — spielt alle Stückeln. Damit wird – nachdem seit Herbst 2018 laufenden Bau eines neuen Mitarbeiterparkhauses für die Angestellten der KRAGES, für das in der Vorwoche der Testbetrieb anlief – die nächste Etappe zu einer nachhaltigen Verkehrslösung für den Neubau des Schwerpunktkrankenhauses Oberwart in Angriff genommen.

zVg
Der Kreisverkehr auf der B63a weist einen Außendurchmesser von 50 Meter auf. Die Fahrbahnbreite im Kreis beträgt 7 Meter. Mit diesem Kreisverkehr entsteht nun die vierte Abfahrt für Oberwart entlang der Umfahrungsstraße B63a. Er soll die Hauptzufahrt zum neuen Krankenhaus, aber auch zu Schulen, Gesundheitszentrum, Stadion und Messezentrum bilden.

„Einerseits werden die unmittelbaren Anrainer – vor allem in der Dornburggasse – schon während der Bauarbeiten zum Spital entlastet, andererseits soll die Zufahrt zum neuen Krankenhaus direkt über diesen Kreisverkehr stattfinden“, erklärte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil im Zuge des Spatenstichs.

Der Kreisverkehr, der auch das Gelände des Umweltdienstes Burgenland besser erschließt, wird auch als Baustellenzufahrt für den Neubau des Landeskrankenhauses dienen. Von dort aus soll auch eine neue Landesstraße direkt zum Krankenhaus geführt werden. Die Trassenfestlegung wird in den nächsten Wochen entschieden.

Wienerstraße wird Gemeindeeigentum

„Der neue Kreisverkehr soll die Hauptzufahrt zum neuen Krankenhaus, aber auch zu Schulen, Gesundheitszentrum, Stadion und Messezentrum bilden. Vor allem für die Bewohner der Dornburggasse bedeutet dies eine enorme Verkehrsentlastung“, so Stadtchef Georg Rosner. Rund 4.000 Fahrzeuge pro Tag weniger, werden in der Dornburggasse und der Umlegungsstraße erwartet.

„Es freut mich, dass wir im Zuge dieses Bauvorhabens auch einen Straßenabtausch für das Zentrum vereinbaren konnten. Die Wienerstraße (ab Kreuzung Grazerstraße) und der Hauptplatz werden zur Gemeindestraße. Damit wird ein erster Schritt für zukünftige Projekte zur Attraktivierung der Innenstadt gemacht“, so Rosner. Das Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 1,25 Millionen Euro wird bis Ende November fertiggestellt.