Netzwerktreffen: Töpfe fanden ihre Deckel. Das im Burgenland (in Pinkafeld) erfundene Netzwerktreffen „Topf sucht Deckel“ sorgt österreichweit für Furore. Erweiterung des Wirtschaftskammer-Angebots ist in Planung.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 18. Juni 2017 (05:55)
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Erfolgreiche Veranstaltung. Wirtschaftskammer-Vizepräsident Harald Schermann, Andrea Gottweis und Toni Ferk bei der Geschäftskontaktemesse „Topf sucht Deckel“.
Michael Pekovics

2010 fand die erste Veranstaltung der burgenländischen Wirtschaftskammer mit dem Namen „Topf sucht Deckel“ im Stadthotel Pinkafeld statt, Initiator damals war Toni Ferk. Sieben Jahre später hat sich das Format zu einem wahren „Exportschlager“ entwickelt, von insgesamt sechs Bundesländern wurde es bisher erfolgreich kopiert.

„Pro Abend werden bis zu 700.000 Euro umgesetzt“

Das Konzept ist ebenso einfach wie genial: Im Vorfeld können sich die Teilnehmer – zumeist Chefs von kleinen oder mittleren Unternehmen – aus einer Liste ihre gewünschten Gesprächspartner aussuchen, im Lauf eines Abends kommt es so zu fünf bis maximal zehn Gesprächen mit potenziellen Partnern oder Kunden.

Erfolgreiche Veranstaltung. Rene Mahlknecht, Markus Pierer (beide „busycomm“) im Gespräch mit Florian Piff („suxxess solution“).
Michael Pekovics

„Pro Abend werden zwischen 500.000 und 700.000 Euro umgesetzt“, weiß der stellvertretende Wirtschaftskammer-Direktor Harald Schermann, der das Format „Topf sucht Deckel“ demnächst um eine Internetplattform erweitern möchte.

Firmenchef René Mahlknecht („busycomm“, siehe Foto oben) ist bereits ein „Topf sucht Deckel“-Stammgast: „Eine tolle Plattform, die es ermöglicht, sich gezielt auszutauschen.“ Auch Florian Piff („suxxess solution“) nutzt laufend die Möglichkeit, „meine Kontakte und mein Netzwerk zu pflegen sowie mein Unternehmen zu präsentieren und Neukontakte mit regionalen Unternehmen zu knüpfen“.