Pläne für Krematorium in Markt Allau . Das Burgenland könnte sein erstes Krematorium bekommen. Pläne dafür werden am 2. September in Markt Allhau vorgestellt.

Von Carina Fenz und Rosa-Stefanie Nutz. Update am 26. August 2021 (16:01)
Das Burgenland könnte sein erstes Krematorium bekommen.
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Über ein Jahrzehnt stand die Errichtung eines Krematoriums in Deutschkreutz (Bezirk Oberpullendorf) im Raum. Umgesetzt wurde das Projekt  ‑ gegen das es massiven Widerstand gab – allerdings nicht. Aktuell gibt es auch in Markt Allhau konkrete Pläne, ein Krematorium zu errichten. Die ersten Pläne dafür sollen am 2. September dem Gemeinderat präsentiert werden.

Im Gespräch mit der BVZ bestätig dies auch Bürgermeister Hermann Pferschy, der sich jedoch wortkarg gibt. „Ja, es gibt Pläne ein Krematorium in Markt Allhaus zu errichten. Mehr dazu kann ich allerdings nicht sagen“, will Pferschy vor der Gemeinderatssitzung sich nicht näher dazu äußern. Ähnlich verhalten ist auch Vizebürgermeister Christoph Kovacs: „Wir selbst haben noch keine genauen Informationen zu dem Projekt. Genaueres werden wir bei der Gemeinderatssitzung nächste Woche erfahren“. Gebaut werden soll das Krematorium in der Nähe der Autobahnabfahrt.

Bezirkshauptmannschaft noch nicht informiert

Seitens der Bezirkshauptmannschaft Oberwart sei man, so Bezirkshauptmann Helmut Nemeth im Gespräch mit der BVZ, noch nicht über das geplante Vorhaben informiert worden.

Urnenbestattungen nehmen zu

Hinter dem Projekt soll übrigens ein Bestatter aus der Region stehen. Urnenbestattungen haben auch im Burgenland in den letzten Jahren zugenommen. 2019 gab es im Burgenland rund 3.800 Bestattungen, rund 22 Prozent davon waren Feuerbestattungen.

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