Wahlkarten bringen SPÖ hauchdünnen Vorsprung

Nach Auszählung der Wahlkarten hat sich das Ergebnis im Bezirk Oberwart gedreht. Die SPÖ liegt jetzt hauchdünn mit 34 Prozent (+0,06 Prozent) vor der ÖVP, die auf 33,6 Prozent (+3,39 Prozent) kommt.

Erstellt am 27. Mai 2019 | 06:48
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 In absoluten Zahlen haben gerade einmal 79 Stimmen den Ausschlag gegeben. Auch die FPÖ hat durch die Wahlkarten profitiert und liegt nun bei 19,5 Prozent (0,70 Prozent). Die Grünen kommen nach der Auszählung der Wahlkarten auf 7,5 Prozent (-0,28 Prozent), die KPÖ kommt auf 0,39 Prozent und die Liste EUROPA auf 0,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag nach Auszählung aller Stimmen bei 63,19 Prozent mit einem Plus von 12,66 Prozent deutlich über dem Ergebnis von 2014.

Im Vergleich konnte die ÖVP fast in jeder Gemeinde an Stimmen dazugewinnen. Lediglich in Unterwart, Weiden bei Rechnitz und Wiesfleck musste sie Stimmen einbüßen, lag aber trotzdem noch klar auf dem ersten Platz.

Die SPÖ legte auffallend viel in Markt Allhau, Bad Tatzmannsdorf, Kohfidisch, Deutsch Schützen-Eisenberg und  Markt Neuhodis zu. Im „roten“ Grafenschachen, der Heimatgemeinde von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil musste die SPÖ ein Minus von 4,40 Prozent einstecken und kam trotzdem noch auf 45,7 Prozent der Gesamtstimmen.

Damit liegt die SPÖ deutlich vor der ÖVP auf Platz eins. Die ÖVP konnte mit 26,7 Prozent, ein Plus von 2,16 Prozent, einfahren. Auch die FPÖ hat in Grafenschachen stark zugelegt und kommt mit  21,1 Prozent auf ein Plus von 6,28 Prozent.

Für die FPÖ gab es neben Grafenschachen, in Wiesfleck, Pinkafeld, der Heimatgemeinde des designierten Bundesparteiobmannes Norbert Hofer, Schandorf, Weiden bei Rechnitz, Wolfau, Unterwart, Riedlingsdorf und Oberschützen die größten Zugewinne. Die größten Verluste musste die FPÖ in Hannersdorf, Markt Neuhodis und Deutsch Schützen einstecken.

Die GRÜNEN konnten nur in wenigen Gemeinden zulegen, am meisten aber in Litzelsdorf, Badersdorf, Großpetersdorf, Wolfau und Pinkafeld. Mit einem Minus von 5,89 Prozent verzeichnen sie aber in Schandorf das größte Minus im Burgenland.

NEOS konnten die größten Zugewinne in Jabing, Badersdorf und Ollersdorf erzielen. Die meisten Stimmen eingebüßt haben sie in Hannersdorf und Markt Allhau.

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