Freiwillige Feuerwehr Podler löst sich auf

Die Freiwillige Feuerwehr Podler löst sich auf und wird in die FF Zuberbach integriert – aber das ist nur der Anfang.

Erstellt am 28. Februar 2018 | 05:20
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Die Freiwillige Feuerwehr Podler macht den Anfang in der Großgemeinde Weiden bei Rechnitz und fusioniert mit Zuberbach. Weitere Wehren dürften folgen.
Foto: BVZ, zVg/FF

Nach einem Jahr der Vorbereitung war es am vergangenen Samstag soweit: Die Freiwillige Feuerwehr Podler hat ihre Auflösung beschlossen, sie wird in die FF Zuberbach integriert, die Wehr wird künftig „FF Zuberbach-Podler“ heißen.

Die Vorbereitungen dafür haben bereits vor einem Jahr mit der Bildung einer Arbeitsgruppe begonnen, als sich abzeichnete, das gleich fünf der acht (!) Feuerwehren der Großgemeinde mit insgesamt elf Ortsteilen nicht die geforderte Mindestanzahl an Mitgliedern (Anmerkung: 15) erreichen werden. Übrigens kein Wunder bei acht Ortsfeuerwehren und nur knapp 800 Einwohnern insgesamt.

Als nächster Schritt wird das Thema in der nächsten Sitzung des Gemeinderates am Freitag behandelt, Bürgermeister Wilhelm Müller (ÖVP) hofft auf eine positive Erledigung des Tagesordnungspunktes. „Ich bin froh, dass jetzt der erste Schritt gesetzt wurde. Jetzt muss die Vereinbarung noch im Gemeinderat beschlossen werden“, erklärt der Ortschef.

„Bis 6. April sollten Beschlüsse fallen“

Zusätzlich ist auch die Zustimmung der Landesregierung sowie die des Bezirksfeuerwehrkommandos notwendig. „Am 6. April gibt es ein Gespräch mit dem Bezirksfeuerwehrkommando, bis dahin sollten auch die anderen Ortsteile einen Beschluss fassen“, wünscht sich der Ortschef.

Was die Feuerwehr in Podler selbst betrifft, ändert sich eigentlich gar nichts: Das Feuerwehrhaus bleibt ebenso im Ortsteil erhalten wie die Ausrüstung, nur die finanziellen Mittel werden zusammengelegt.

Weitere Fusionen stehen im Raum

Das wird aber voraussichtlich nicht die letzte Feuerwehr-Fusion in der Großgemeinde bleiben, bei den Jahreshauptdienstbesprechungen in den kommenden drei Wochen könnten diesbezüglich weitere Beschlüsse fallen. „Unterm Strich werden drei bis fünf Feuerwehren übrig bleiben, wie viele, werden wir nach den diversen Besprechungen wissen“, sagt Bürgermeister Müller und fügt bedauernd an: „Es geht einfach nicht mehr anders, wir müssen das machen.“