Altenheim in Pinkafeld unter Wasser. Am letzten Sonntag stand das Kloster in Pinkafeld unter Wasser. Mit FFP-2-Maske und Handschuhen wurde ausgerückt.

Von David Marousek. Erstellt am 29. Oktober 2020 (04:14)
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Die Feuerwehrleute versuchten die Verstopfung zu lokalisieren.
FF Pinkafeld

Es war ein nicht alltäglich technischer Einsatz für die Stadtfeuerwehr Pinkafeld: Nach einem Wasserschaden wurden die Feuerwehr ins Altenheim gerufen. Wegen der derzeitigen Corona-Situation galten im Altenheim strenge Hygieneregeln. Alle Einsatzkräfte mussten im Gebäude eine FFP 2 Maske sowie zwei Paar Latexhandschuhe unter den Arbeitshandschuhen tragen. Außerdem hielten sich nur so viel Einsatzkräfte wie wirklich nötig im Gebäude auf.

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Das Wasser drückte über die Badezimmer hinein.
FF Pinkafeld

Das Wasser drückte durch ein Kanalgebrechen auf einer Station aus den Bodenläufen hinein. Mittels Rohrkamera wurde die Verstopfung im Kanalsystem gesucht. Die Öffnung des Kanals mittels HD-Rohr funktionierte jedoch nicht. Durch den befürchteten Wasserdruck, der eine Rohrmuffe hätte lösen können, wurde das Rohr im Technikraum aufgebohrt.

Das entweichende Abwasser wurde schlussendlich kontrolliert in einen Auffangbehälter abgelassen und in weiterer Folge aus dem Gebäude gepumpt. Anschließend wurde eine professionelle Rohrreinigungsfirma verständigt.