Bezirksfeuerwehrkommando Oberwart hat für die Katastrophe geübt

Was passiert bei vielen heftigen Unwettereinsätzen gleichzeitig? Diese Frage stellte sich das Bezirksfeuerwehrkommando Oberwart.

Erstellt am 22. Oktober 2021 | 05:23
Katastrophenübung Oberwart
Adolf Lehner (rechts) war als KHD-Referent für die Übungsplanung zuständig.
 
Foto: BFKDO

Am vergangenen Samstag kam es zu zahlreichen Alarmierungen der Bezirkswehren wegen schwerer Unwetter. Was sich wie ein bedrohliches Szenario anhört, war in Wirklichkeit „nur“ eine Übung des Bezirkskommandos. Bereits um 4 Uhr morgens wurde mit der Einsatzübung im Feuerwehrhaus Oberwart begonnen.

Alle Wehren und auch Steirer im Einsatz

Von da aus erfolgte die Koordinierung der Kräfte, und in weiterer Folge die Nachforderung der anderen Wehren bezüglich Unterstützung.
Fast alle Feuerwehren standen „im Einsatz“, zusätzlich zu den Katastrophen-Hilfsdienst-Einheiten (KHD) Oberwart, Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg. Auch die benachbarte Steiermark wurde für das Übungsszenario herangezogen.

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Loipersdorfer als „Mastermind“

KHD-Referent Adolf Lehner war dabei für die Planung und Konzeption der Katastrophenübung zuständig: „Wir sind als Teams sicher zehn Stunden für die Vorbereitung zusammengesessen. Es muss ja alles einen Sinn haben. Im nächsten Jahr machen wir dann eine Übung mit 800 bis 1.000 Leuten, da kommen auch die Ungarn und Slowenen, mit denen wir super zusammenarbeiten.“

Rund sieben Stunden lang wurde geübt, als Gäste waren unter anderem Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfgang Kinelly und Vertreter aus den Bezirken Güssing, Bad Radkersburg und Jennersdorf zugegen.