Kommandant auf Zeit in Rohrbrunn

In Rohrbrunn fand sich kein Kommandant, jetzt gibt es interimistisch einen. Bleibt die Suche erfolglos, droht im schlimmsten Fall sogar eine Auflösung der Feuerwehr.

Erstellt am 04. März 2021 | 03:55
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Patrick Kainz, Günter Laschet, Ex-Kommandant Thomas Friedl, Albert Jeindl und Andrea Reichl nach der Wahl in Rohrbrunn.
Foto: FF Rohrbrunn

Da der bisherige Kommandant Thomas Friedl nicht mehr antrat, benötigte es in Rohrbrunn einen neuen „Chef“. Doch bis zur vorgeschriebenen Wahl fand sich kein Interessent für den Posten. Laut neuem Feuerwehrgesetz wird das Bezirksfeuerwehrkommando dann mit der Suche beauftragt. Mit dem Rohrbrunner Albert Jeindl wurde man auch rasch fündig.

„Es gab natürlich vorher Gespräche“, erklärte Jeindl. Seine Zeit als Interimskommandant möchte er nutzen, um einen Nachfolger zu finden und alles aufrecht zu erhalten. „Es sollte sich jemand finden, da ist eigentlich alles auf Schiene“, führte Jeindl aus. Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Wehren in Deutsch Kaltenbrunn Ort und Berg funktioniere ebenfalls gut.

Sechs Monate Zeit für Nachfolgersuche

Laut Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Kropf beginne jetzt die Suche erneut: „Die Feuerwehr hat jetzt sechs Monate Zeit jemanden zu finden, bis dahin braucht es einen Kommandanten.“

Es gäbe laut Kropf mehrere Möglichkeiten. Der bisherige Stellvertreter könnte die Agenden übernehmen oder die Ortsfeuerwehr findet einen neuen „Chef“.

Was passiert jedoch, wenn es erneut keinen Kommandanten für Rohrbrunn gibt? „Im schlimmsten Fall wird die Feuerwehr dann aufgelöst“, erklärt Kropf die aktuelle und auch neue Rechtslage.