Christophorus 16 absolvierte bereits 12.000 Einsätze. Am Donnerstag flog der Notarzthubschrauber Christophorus 16 den 12.000sten Einsatz seit Bestehen der Flugrettung in Oberwart.

Von Redaktion BVZ.at. Erstellt am 21. Juni 2019 (08:23)
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Flugretter Günter Kleinrath, Stützpunktleiter Cpt. Fritz Wallner und Notarzt Dr. Ronald Nikitscher nach der Übergabe des Verletzten auf dem Dachlandeplatz des LKH Graz.
ÖSTERREICHISCHES ROTES KREUZ, LANDESVERBAND BURGENLAND

Die Crew wurde am frühen Donnerstag-Nachmittag zu einem Fahrradunfall nach Jennersdorf gerufen, wo ein junger Mann zu Sturz gekommen war und auf Grund seiner schweren Verletzungen in den Schockraum des LKH Graz geflogen werden musste.

Pilot Fritz Wallner, Stützpunktleiter in Oberwart,  Notarzt Ronald Nikitscher und Flugrettungssanitäter Günter Kleinrath bildeten an diesem Tag das Team der fliegenden Intensivstation. Alle drei sind seit Beginn der Flugrettung in Oberwart dabei und verfügen über große Einsatzerfahrung - was sich auch bei diesem "Jubiläumsflug" wieder einmal zeigte.

"Der rasche Einsatz von Christophorus 16 hat in den vergangenen 14 Jahren vielen Menschen das Leben gerettet und noch bei weitaus mehr Menschen dazu beigetragen, Leid zu lindern", heißt es in einer Aussendung des Rot-Kreuz-Landesverbandes. "Der C16 in Oberwart ist wesentlicher Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgung des Südburgenlandes, der angrenzenden Oststeiermark sowie der „Buckligen Welt“ in Niederösterreich."

Zur Geschichte:

Christophorus 16 ist seit 1. Mai 2005 in Oberwart stationiert. Die 17 Notärzte unter der ärztlichen Leitung von Wilhelm Urschl kommen aus diversen Krankenhäusern, die zwölf Notfallsanitäter unter dem leitenden HCM (Helicopter Emergency Service Crew Member) Hans-Peter Polzer sind berufliche oder freiwillige Mitarbeiter des Roten Kreuzes. Die Piloten um Stützpunktleiter Fritz Wallner werden vom ÖAMTC Flugrettungsverein zur Verfügung gestellt. Mit der Stationierung des Notarzthubschraubers in Oberwart wurde die bereits gute notfallmedizinische Versorgung des Roten Kreuzes weiter optimiert.

Die tägliche Einsatzbereitschaft beginnt um 7 Uhr und endet bei Einbruch der Dunkelheit. Das Einsatzgebiet erstreckt sich über die vier südlichen Bezirke des Burgenlandes, der Oststeiermark bis zu den Fischbacher Alpen und dem Südöstlichen Teil Niederösterreichs  mit Wechsel- und Semmeringgebiet.