Gedenken an Tierheiligen: Segen für Hund, Katz & Co.. Am Sonntag, dem 6. Oktober, findet zum Gedenken an den „Tierheiligen“ eine besondere Segnung in Deutschkreutz statt.

Von Dieter Dank. Erstellt am 26. September 2019 (10:20)
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Bei der Tiersegnung. Kreisdechant Franz Brei hat ein Herz für Tiere und segnete auch schon exotische Tiere wie diesen Papagei.
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Im Anschluss an den katholischen Sonntagsgottesdienst werden am Kirchplatz in Deutschkreutz Tiere aller Arten gesegnet. Im Bezirk Oberpullendorf ist die Tiersegnung etwas Einzigartiges. „Ich habe die Tiersegnung vor drei Jahren ins Leben gerufen, weil mir wichtig ist, dass nicht nur Menschen sondern auch Tiere gesegnet werden. Denn die Segnung ist wie frisches Wasser, das sowohl Menschen, die Tiere und die Schöpfung benötigen.“

„Bis auf Elefanten schon viele Tiere gesegnet“

Der singende Pfarrer – er stürmte mit seinen Liedern bereits die österreichischen Charts – segnete im Laufe der Zeit bereits viele Tierarten. So waren neben Hunden und Katzen bereits Alpakas, Papageien, Schildkröten, Hasen, Hamster und sogar Pferde bei der Tiersegnung mit dabei. „Nur Elefanten brachte bisher noch niemand vorbei“, schmunzelt Brei.

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Tierliebhaber. Franz Brei mit einem Baby-Krokodil auf einer Urlaubsreise in Ägypten.
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Der Kreisdechant hatte im Kindesalter in seiner Heimat einen Wellensittich und einen Hund. „Ich habe Tiere sehr gerne, aber zurzeit habe ich kein Haustier, da ich viel unterwegs bin und ein Tier doch eine gewisse Aufmerksamkeit benötigt.“

„Ein Labrador ist gütig und mein Lieblingstier“

Auf die Frage welches Haustier denn sein Lieblingstier ist, antwortet Brei: „Ein Labrador, denn dieser Hund ist gütig.“ Neben der Tiersegnung in Deutschkreutz findet auch einmal im Jahr eine Pferdesegnung in Neckenmarkt statt. Seit vier Jahren werden vor dem Pferderitt rund 50 bis 60 Pferde mit gesegnetem Brot und Salz gefüttert sowie mit Weihwasser besprengt.

Für Pfarrer Franz Brei stehen die Tiersegnungen eng in Verbindung mit dem Welttierschutztag am 4. Oktober. „Denn der „Tierheilige“ Franz von Assisi hat damals für die Tiere um Schutz und Gesundheit gerufen“, so Brei.