„Übersiedeln 2020 in das neue Gebäude“. Die Standortverlegung bringt viele Vorteile für Mitarbeiter und Versicherte. 420 Quadratmeter stehen zur Verfügung.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 23. Januar 2019 (05:12)
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Nicht mehr zeitgerechet. In der jetzigen Außenstelle gibt es einige große Hürden zu überwinden. Neuer Standort in der Badgasse.
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Nach langen Verhandlungen konnte das Vorhaben nun verwirklicht werden. Die Standortverlegung wurde bereits im Herbst 2017 beschlossen (die BVZ berichtete), nun wurde der Beschluss des Vorstandes der Burgenländischen Gebietskrankenkasse bestätigt, Bundesministerin Beate Hartinger-Klein genehmigte die Standortverlegung. Die Außenstelle in Oberwart wandert in die Badgasse, dort mietet man sich in den geplanten Neubau der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft ein. 

Investition in Prävention und Vorsorgemedizin

„Ich bin froh, dass der Streit endlich beiseitegelegt wurde. Mir war es eine Herzensangelegenheit, dass Oberwart eine gute Außenstelle bekommt, die in Zukunft auch barrierefrei ist“, erklärte Landtagsabgeordneter Christian Drobits.

Die jetzige Außenstelle entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, mit drei Kojen war es schwierig, die Amtsverschwiegenheit zu wahren. „Das war nicht mehr zeitgemäß. Für die Versicherten ist das für die Zukunft eine wichtige Erneuerung.“ Obmann Hartwig Roth ist ebenfalls erleichtert und meinte dazu: „Wir haben es geschafft. Ich freue mich für die Mitarbeiter und die Versicherten im Südburgenland.“

Präsentierten die neuen Pläne des Umzuges. Edmund Artner (Arbeiterkammer), Landtagsabgeordneter Christian Drobits, Obmann Hartwig Roth und Direktor Christian Moder (v.l.) von der Burgenländischen Gebietskrankenkasse sind stolz darauf, dass der Umzug bis Mitte 2020 vollzogen werden kann.
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Die Außenstelle in der Steinamangerer Straße in Oberwart besteht seit 25 Jahren, jetzt war es Zeit, Investitionen zu tätigen. „Wir investierten dabei in die Vorsorgemedizin und Prävention. Mit der OSG ist es gelungen, ein Projekt aufzustellen“, sagte Direktor Christian Moder.

Baubeginn des neuen Hauses der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft ist für Sommer 2019 geplant, „wir übersiedeln dann 2020 in das neue Gebäude, wenn es seiner Bestimmung übergeben wird.“ Damit können optimale Voraussetzungen für alle Beteiligten geschaffen werden. Aktuell gibt es 200 Quadratmeter Platz, im neuen Gebäude werden 420 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Dabei ist ein Veranstaltungssaal angedacht, ein Eltern-Kind-Zentrum – bis jetzt gab es ein solches, in der Stadt noch nicht – soll ebenfalls seinen Platz in der neuen Außenstelle finden.

Das „Case Management“ wird in der neuen Heimstätte ausgeweitet. Es ist eine individuelle, auf die jeweilige Person zugeschnittene Einzelberatung und Unterstützung für Menschen, die wegen einer schweren Krankheit oder eines Unfalles in eine schwierige Lebenssituation geraten sind und damit alleine nicht zurechtkommen und Hilfe benötigen.

Was ändert sich?

• Doppelte Fläche (420 Quadratmeter) für die Mitarbeiter und die Versicherten
• Veranstaltungssaal, den die Mitglieder nutzen können
• Beratungszimmer für die vertrauenswürdigen Beratungen
• Eltern-Kind-Zentrum
• Baubeginn für Sommer 2019 geplant, Übersiedlung 2020