Gelebte Integration: Viele sind ein „Mehr“

Erstellt am 10. Dezember 2015 | 04:53
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Foto: NOEN, zVg
An der HBLA Oberwart engagieren sich Schüler und Lehrer in ihrer Freizeit, um Flüchtlingsmädchen Deutsch beizubringen.
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Nour und Javin sind 15 Jahre alt, mussten aus ihrer Heimat Syrien flüchten und sind seit einigen Wochen Schülerinnen an der Oberwarter HBLA.

Einfach ist der Schulalltag für beide Mädchen sicher nicht, denn Nour und Javin sprachen bei ihrer Ankunft in Österreich weder ein Wort Deutsch, noch Englisch.

Erste Erfolge bereits „hörbar“

„Bei uns an der Schule ist helfen nicht bloß ein Wort. Schnell hat sich ein Team aus Lehrern zusammengetan, die die beiden syrischen Mädchen jetzt auf freiwilliger Basis in ihren Freistunden unterrichten. Das bedeutet vier zusätzliche Deutschstunden für beide Schülerinnen“, freut sich Pädagogin Michaela Reschl von der HBLA.

Erste Erfolge seien bereits „hörbar“. „In den Klassen selbst finden die Teenager immer Möglichkeiten, um sich zu unterhalten. Da kommt eben Google Translate zum Einsatz“, erzählt Reschl weiter.

Auch die notwendigen Unterlagen für die Deutscheinheiten organisieren die Lehrer selbst.

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