Drei Punkte Plan für Volksschule Pinkafeld

Erstellt am 01. Juli 2022 | 05:13
Lesezeit: 3 Min
Rathaus Pinkafeld
Foto: zVg
Konzept für weitere Kindergartengruppe in Pinkafeld wurde eingereicht, der Platz- und Raumbedarf der Volksschule wird erhoben und eine Person soll für das Stadtmarketing angestellt werden.
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Knappe fünf Stunden widmete sich der Gemeinderat den 39 Tagesordnungspunkten der dritten Gemeinderatssitzung des Jahres. Auf der Agenda standen unter anderem Änderungen im digitalen Flächenwidmungsplan, Änderungen von Dienstverhältnissen und Vergaben bezüglich Sanierungsarbeiten. Im Rahmen der Sitzung berichtete Vizebürgermeister Franz Rechberger auch, welche Fortschritte es bezüglich des Projekts eine weitere Kindergarten- beziehungsweise Kinderkrippengruppe beim Kindergarten des SOS Kinderdorfes zu errichten gibt. Ein Konzept dafür sei bereits erstellt und beim Land Burgenland eingereicht worden, erklärte Rechberger.

„Wir haben hier sehr schnell reagiert, um eine Ausweichmöglichkeit, die bei Bedarf genutzt werden kann, zu schaffen“, meinte Bürgermeister Kurt Maczek zu dem Projekt, das bereits 2018 erstmals von den NEOS vorgeschlagen wurde. Auf deren Antrag wurde nun bei dieser Sitzung der Punkt „Volksschule Pinkafeld: Platz- und Raumbedarf - notwendige Maßnahmen“ in die Tagesordnung aufgenommen.

„Dringender Handlungsbedarf“

Im Zuge dessen stellte Gemeinderat Eduard Posch (NEOS) einen drei Punkte Plan für die Volksschule vor. In Laufe des Schuljahres stieg auch aufgrund der aus der Ukraine geflohenen Kinder, die nun hier zur Schule gehen, die Schülerzahl in dieser an. Posch forderte daher, die Errichtung einer Containerklasse, damit zu Schulbeginn alle SchülerInnen einen gesicherten Platz am Standort haben. Außerdem soll der Platz- und Raumbedarf der Volksschule inklusive der Notwendigkeiten für die schulische Tagesbetreuung bis Mitte September evaluiert werden. Auch ob ein zweiter Turnsaal benötigt wird und wie dieser umgesetzt werden könnte, solle überprüft werden.

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag zu. „Es freut uns, dass der Gemeinderat einstimmig unseren Drei Punkte Plan beschlossen hat. Wir hoffen, dass die beschlossenen Maßnahmen jetzt auch rasch umgesetzt werden,“ meinte Posch.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde ein Antrag der ÖVP zum Thema „Maßnahmen zur Innenstadtbelebung in der Stadtgemeinde Pinkafeld“. Diesen stellte die ÖVP bereits zum zweiten Mal: „Trotz gefasster Beschlüsse hat es Bürgermeister Maczek verabsäumt, auch Akzente zur Innenstadtbelebung zu setzen. Auch ein Marketingkonzept sowie eine Innenstadtstrategie fehlen“, meinte Vizebürgermeister Andreas Stumpf in Anspielung darauf.

Jetzt soll eine Person für das Stadtmanagement angestellt werden, beschloss der Gemeinderat.

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