Verband zog in Oberwart Bilanz. Der Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Bezirk Oberwart zog Bilanz über das abgelaufene Jahr.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 11. März 2020 (03:21)
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Trafen sich und zogen Bilanz. Die Bürgermeister der Gemeinden des Bezirkes Oberwart bei der Generalversammlung des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Bezirk Oberwart.
Gemeinde

Mit 1. Jänner 2017 wurde der Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Bezirk Oberwart gegründet. Im Burgenland ist der Verband nach wie vor der einzige, dem sämtliche Gemeinden des Bezirkes beigetreten sind. Nach Eisenstadt ist der Oberwarter Verband der zweitgrößte des Landes. Geburten, Ermittlungen der Ehefähigkeit/Partnerschaftsfähigkeit und Sterbefälle werden ausschließlich am Verbandssitz Oberwart beurkundet.

Bürgermeister lobt die gute Arbeit

Vergangene Woche wurden alle Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden zur Generalversammlung in den Rathaussaal geladen. Dort präsentierte Verbandsleiterin Monika Krizanits eine beeindruckende Bilanz. So wurden im Jahr 2019 von den vier Verbandsmitarbeitern 36.679 Personenstandsverfahren bearbeitet. 21.196 davon wurden freigegeben. Außerdem gab es im Standesamtsverband Oberwart im vergangenen Jahr 602 Geburten, 304 Eheschließungen und 785 Todesfälle. Und auch 2020 wird das Arbeitspensum nicht weniger. Bis Ende Februar wurden 35 Eheschließungen, 92 Geburten und 140 Todesfälle verzeichnet.

BVZ

Bürgermeister Georg Rosner, der Obmann des Verbandes ist, freut sich über den Erfolg dieses Modells. „Leiterin Monika Krizanits und ihr Team erledigen am Standort Oberwart sämtliche Standesamtsagenden des Bezirkes. Dazu zählen Geburten, Staatsbürgerschaft, Eheschließung und Sterbefälle. Eine großartige Leistung, danke dafür. Unsere Stadt trägt maßgeblich dazu bei, dass der Standesamtsverband reibungslos funktioniert und wir sind sehr stolz darauf.“, erklärt Rosner. Er freue sich, dass in dieser Sache über die Parteigrenzen hinweg große Einigkeit bestehe. „Mit dem Verband können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern ein besseres Service bieten. Nach drei Jahren zeigt sich - die Gründung war ein wichtiger und richtiger Schritt der Gemeinden im Zusammenhang mit dieser immer komplizierter werdenden Materie“, so der Bürgermeister.