Gemeinde ist auf Schließung der Volksschule vorbereitet. Bürgermeister Markus Szelinger will zwar noch nicht vorgreifen, sieht aber keine großen Chancen für den Erhalt.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 25. Februar 2018 (05:27)
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Geht von einer Schließung aus: Bürgermeister Markus Szelinger glaubt, dass es kein Zurück mehr gibt.
BVZ

Die Volksschule im Ortsteil von Stadtschlaining dürfte aktuell das letzte Schuljahr erleben. Wie bereits in der vergangenen Woche in der BVZ zu lesen war, gibt es nämlich keine einzige Anmeldung für den kommenden Herbst.

Das hat einen einfachen Grund: In Goberling gibt es keinen Kindergarten, die Kinder werden in den Kindergarten nach Stadtschlaining gebracht. Da liegt es auf der Hand, dass die Eltern ihre Kinder auch gleich dort zur Volksschule anmelden, dessen ist sich auch Bürgermeister Markus Szelinger (SPÖ) bewusst: „Es gibt noch keine offiziellen Informationen, aber es schaut nach einem Ende der Volksschule Goberling nach diesem Schuljahr aus, auch wenn es im Ortsteil eigentlich genug Kinder gibt.“

Umbau der Schule als Möglichkeit

Die Volksschule in Stadtschlaining wird derzeit dreiklassig geführt, ab dem Schuljahr 2018/19 könnte sogar noch eine zusätzliche vierte Klasse dazukommen.

Was mit dem Schulgebäude in Goberling passieren soll, ist aus heutiger Sicht laut Szelinger noch unklar. „Wir haben mehrere Möglichkeiten, die uns vorschweben, aber ich will der Diskussion und Entscheidung des Gemeinderates nicht vorgreifen.“ Möglich wäre etwa ein Umbau in Zusammenarbeit mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, konkrete Gespräche hat es diesbezüglich aber noch keine gegeben.