Fulminantes Finish brachte Platz fünf für Wiesberger. Bernd Wiesberger spielte in Hamburg lange solide und in der Finalrunde dann Platzrekord. Als Lohn gab’s Platz fünf.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 11. September 2019 (01:48)
GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
Bernd Wiesberger zeigte sich in den vergangenen Wochen höchst fokussiert und erfolgreich. 

Der kleine Leerlauf der letzten Woche ist mit dem Hamburg-Ergebnis schon wieder zu Ende. Bernd Wiesberger beeindruckte beim Porsche European Open speziell am Finaltag. Bis dahin war der Südburgenländer zwar nicht überragend, aber richtig solide. Am Starttag hatte der 33-Jährige mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen, trotzte dem Wind aber mit viel Kampfgeist und einer 71 am Scoreboard. Die zweite Runde lief dann noch besser, Wiesberger brachte sich mit 69 Schlägen in eine starke Ausgangsposition vor dem Wochenende: Platz fünf ließ die Hoffnung auf einen Spitzenplatz berechtigt leben. Der Moving Day war dann allerdings durchwachsen. Die schwächste Runde (72) im Turnier nahm Österreichs Nummer eins vermeintlich die Siegchance.

Platzrekord in Hamburg am Finaltag

Die Devise vor dem Finale lautete für Bernd Wiesberger ganz klar: volles Risiko. Das Vorhaben bekam zwar schon auf Loch zwei einen Dämpfer in Bogey-Form, danach war der Oberwarter aber nicht mehr zu bremsen. Neun Birdies bedeuteten nicht nur geteilten Platzrekord (auch Romain Wattel blieb am Schlusstag ebenso tief) und eine famose 64, sonder auch vorerst die Führung, die Wiesberger mit ins Clubhaus nahm. Schlussendlich hielt diese nicht, sicherte sich Paul Casey vor dem Steirer Matthias Schwab den Turniersieg. Für Bernd Wiesberger gab es den starken fünften Platz und einen Sprung in die Top-40 der Welt, wo er nun auf Rang 35 liegt. Im Race to Dubai bleibt der Golf-Profi hinter Shane Lowry auf Rang zwei.

Die KLM Open in dieser Woche lässt Wiesberger aus, danach geht es mit dem BMW PGA Championship in Wentworth weiter. Übrigens beginnt damit auch die Qualifikation für den Ryder Cup.