Jägerbataillon 19 zog Bilanz für Jahr 2020

Das Jägerbataillon 19 ließ das vergangene, etwas andere, Jahr noch einmal im Revue passieren.

Erstellt am 02. Mai 2021 | 06:38
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Die Jahre 2020 und 2021 fordern das Jägerbataillon 19, gemessen an den Einsatztagen, bisher wie noch nie zuvor.
Foto: JGB 19/Schabhüttl

Während die Soldaten der Montecuccoli-Kaserne in Güssing in den letzten Jahren oft bei Assistenzeinsätzen zur Bewältigung der Migrationskrise und zur Grenzraumüberwachung eingesetzt wurden, war das vergangene Jahr vor allem im Zeichen der Covid-19-Pandemie.

Vom Telefondienst bis zum Contact-Tracing

Das Personal wurde hier in verschiedensten Formen eingesetzt. Die Hilfeleistungen reichten vom einfachen Telefondienst, bis zur Unterstützung im Contact-Tracing, also der Nachverfolgung von Personenkontakten zur Eindämmung der Pandemie. Auch in den eröffneten Teststraßen unterstützt das Personal die Gemeinden und das Land.

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Kontrolliert wurden auch die Staatsgrenzen, vor allem mit technischem Gerät um die Ein- und Ausreise an den Grenzen zu kontrollieren.

Die an 365 Tagen im Jahr bereit stehenden Soldaten, welche nicht zwischen Sonn- und Feiertag unterscheiden, konnten für das Jahr 2020 einen Rekord vorweisen.

Anspruchsvollstes Jahr für die Einsatzkräfte

In Summe leisteten die Bediensteten, ohne Grundwehrdiener und Milizsoldaten, in Summe 12.682 Einsatztage - so viele wie noch nie. Umgerechnet entspricht das mehr als zwei Monate, die das Jägerbataillon 19 nicht in der Kaserne verbrachte, sondern im Einsatz standen. Auch für das Jahr 2021 setzt sich dieser Trend vorerst fort. In den ersten drei Monaten wurden bereits 4.915 Einsatztage absolviert. Ebenfalls umgerechnet bedeutet dies schon einen ganzen Monat, der nicht in der Kaserne verbracht wurde.

Im kommenden Oktober geht es außerdem für über 100 Soldaten im Zuge des KFOR-Auslandseinsatzes wieder in Richtung Kosovo.