Rotes Kreuz verneint Trubel bei Testungen

Rund um die Testungen vor Weihnachten brodelte die Gerüchteküche in Güssing. Ein Asylwerber soll tätlich geworden sein.

David  Marousek
David Marousek Erstellt am 25. Dezember 2020 | 06:10
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Die Dienststelle Güssing verneint die Gerüchte.
Foto: Rotes Kreuz

Vor der Dienststelle des Roten Kreuzes soll es während der Covid-Testungen ordentlich gebrodelt haben. Gerüchten zufolge hätte es einen Polizeieinsatz gegeben, weil Personen keinen Termin für Testungen mehr bekommen haben. Auch von einem wütenden Asylwerber war die Rede.

Dienststellenleiter Kurt Tukovics erklärt seine Sicht: „Es war alles komplett ruhig. Natürlich mussten Personen ohne Termin heimgeschickt werden, aber es gab auch keinen Vorfall mit irgendeinem Asylwerber. Es war meines Wissens nicht einmal einer da.“ Der Dienstführer sei dabei den ganzen Testungstag Vorort gewesen und hätte nichts Sonderbares bemerkt.

Kein Polizeieinsatz laut Blaulichtorganisationen

Auch der etwaige Polizeieinsatz wird sowohl vom Roten Kreuz, als auch der Polizei verneint. „Es gab keinen Einsatz“, hieß es seitens der Polizei Güssing.

Die Exekutive sei zwar laut Dienstführer Kurt Tukovics informiert worden, jedoch nur in einem Vorgespräch, falls der Ansturm an Testungen überhandnehmen sollte und somit ein Verkehrsleitsystem benötigt werden würde: „Wir haben mit der Polizei telefoniert, aber nur zur Verkehrsregelung.“ Tukovics zeigte sich enttäuscht über die Gerüchteküche: „Ich weiß nicht, warum jemand solche Sachen überhaupt erfindet. Das ist meiner Meinung nach erbärmlich.“