Gym Oberschützen: Neustart für Verfahren

Ministerium lässt Teilbereiche des Objektivierungsverfahrens neu prüfen und rollt die bereits 2009 begonnen Bestellung wieder auf.

Erstellt am 01. Juni 2016 | 00:05
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Foto: NOEN, Archiv

2009 bewarben sich Ingrid Weltler-Müller und Franz Stangl um den Direktorenposten am Gymnasium Oberschützen. Nach dem sogenannten Objektivierungsverfahren erhielt Weltler-Müller in ihrer Bewertung drei Punkte mehr als Stangl und wurde – nach einigem hin und her – Ende 2011 zur Schulleiterin bestellt.

Gegen den diesbezüglichen Bescheid wurde allerdings von Stangl beim Bundesverwaltungsgerichtshof Einspruch erhoben – und dieser gab dem unterlegenen Pädagogen recht (die BVZ berichtete).

Nun gab das Bildungsministerium bekannt, dass ein externes Beratungsunternehmen eine Neubewertung der Management-Fähigkeit vornehmen wird. „Das wird Ende Juni oder Anfang Juli passieren“, weiß Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz, der nach dem jahrelangen Rechtsstreit „endlich eine Lösung will“. Weltler-Müller wollte gegenüber der BVZ keine Stellungnahme abgeben, Stangl meinte, dass diese externe Prüfung ein „Signal“ sei, mit der nicht mehr gerechnet habe: „Für mich eine Überraschung, dass sich noch etwas bewegt.“