Oberwart: Die Kirchengasse wird zur Einbahn

In den nächsten zwei Jahren müssen Verkehrsteilnehmer im Stadtgebiet mit Einschränkungen rechnen.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 05:12
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Die Evangelische Kirchengasse wird in Fahrtrichtung Wiener Straße als Einbahn geführt. Vor der Baustelle beim H2 gilt ein Halte- und Parkverbot für alle Fahrzeuge. Die Regelung gilt von 6. Dezember bis Ende 2023
Foto: BVZ

Mit dem Spatenstich im September ist die Baueinleitung für das Hochhaus „H2“ gefallen. In diesen Tagen beginnen die Bauarbeiten der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft in der Evangelischen Kirchengasse. Ab Montag, dem 6. Dezember, müssen Verkehrsteilnehmer daher mit erheblichen Einschränkungen im Bereich der Evangelischen Kirchengasse rechnen.

So wird es auf die Dauer von zwei Jahren eine Einbahnregelung in Richtung Wiener Straße/Hauptplatz geben. Aufgrund dieser Regelung ist die Abbiegespur in die Evangelische Kirchengasse sowohl von der Wieners Straße als auch vom Hauptplatz kommend, gesperrt. Außerdem ist das Parken und Halten in der Evangelischen Kirchengasse unmittelbar vor der Baustelle und vor dem Gebäude mit der Hausnummer 3 nicht erlaubt. Die Fertigstellung des neuen Hochhauses ist für Ende 2023 geplant. Dann soll auch die Einbahnregelung wieder aufgelassen werden.

Das H2, besteht aus zwei Baukörpern, einem 5-geschossigen an der Hauptstraße beziehungsweise im Kreuzungsbereich und einem 12-geschossigen Hochhaus (36 Meter) in der Evangelischen Kirchengasse, kostet rund 15 Millionen Euro. Stadtchef Georg Rosner sieht die zweijährige Einbahnregelung als möglichen Probelauf für eine längerfristige Lösung: „Solle sich die Einbahnregelung als gut erweisen, dann könnte ich mir, auch im Hinblick auf eine Verkehrberuhigung, eine Dauerlösung vorstellen.“