60 Betten für den „Hannersberg“

Über 60 neue Betten für „Das Hannersberg“. Die Umwidmung für das wohl bestgehütete „Baugeheimnis“ wurde bereits im Gemeinderat beschlossen.

Erstellt am 04. März 2021 | 05:37
Hannersberg
Der Hochzeitsberg wächst. Einen konkreten Termin für den Baustart des neuen Gästehauses gibt es noch nicht. Die Anzahl der Zimmer wurde jedoch mit 60 bereits festegelegt. Auch der Gemeinderat hat im Zuge der letzten Sitzung grünes Licht für die Widmung der Fläche gegeben. 
Foto: Hannersberg/Brünner

Auch wenn vorläufig gefühlt nur die Schnurbarthaare der Katze aus dem Sack sind, so scheint es am Hannersberg zumindest schon ein offenes Geheimnis: Anna Malinovic und Ronni Gollatz bauen wieder, droben am Berg.

Vielmehr wollte der Hochzeitsberg-Chef im Gespräch mit der BVZ auch nicht verraten, eigentlich gar nichts. Aber da die Umwidmung des Grundstücks- im Zuge der letzten Sitzung vom Hannersdorfer Gemeinderat beschlossen wurde, kann er nicht wirklich nichts sagen. Also ließ sich Ronni Gollatz zumindest folgende Infos entlocken: „Ja, wir möchten das Angebot für unsere Gäste komplettieren – mit der Möglichkeit, direkt am Hannersberg zu schlafen.“
Über 60 Betten soll das neue Gebäude beherbergen. Die Zimmer sollen unterhalb vom Haupthaus errichtet werden, in der Senke in Richtung Großpetersdorf, damit die Aussicht vom Hannersberg erhalten bleibt.

Antworten zu Fragen „Wie das neue Objekt aussehen soll?“ „Wann der Baustart erfolgt?“ oder „Welche Summe man dafür in die Hand nimmt?“ Fehlanzeige! Gollatz hüllt sich zu Details noch in Schweigen.

„Das Projekt ist auch für den Ort sehr wichtig“

Dass der Beschluss im Gemeinderat einstimmig erfolgte, freut die Hannersberger wiederum sehr. Anna und Ronni: „Wir sehen das als großes Vertrauen und Wertschätzung.“ Bürgermeister Gerhard Klepits dazu: „Der Vorschlag über den Neubau wurde im Gemeinderat sehr positiv aufgenommen. Dass das Hannersberg sein Zimmerangebot erweitert, ist natürlich auch für den Tourismus im Ort immens wichtig. So können wir die Nächtigungen in der Gemeinde halten. Bislang haben wir uns schon oft schwergetan, wenn eine Anfrage über Gruppen ab 20 Personen reingekommen ist. Auch der Zeitpunkt passt perfekt im Hinblick auf unseren geplanten Radweg und die archäologischen Baugrabungen, welche natürlich auch Touristen anziehen.“