Verein stellte den Spielbetrieb ein. Obfrau Karina Stecker-Gamperl und ihr Team mussten die Reißleine ziehen. Frauen pausieren eine Saison.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 26. September 2018 (01:58)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Mangelware Zeit. Viele Spielerinnen üben einen Job aus oder befinden sich in einem Studium (im Bild Kristina Steflitsch, Mitte). Daher wird der Spielbetrieb des HC Südburgenland nun eingestellt.
D. Fenz

 Nicht nur im Fußball gibt es Probleme mit dem Nachwuchs, auch die Funktionäre des Handballclubs Südburgenland kämpfen damit. Aufgrund der aktuellen Situation – viele Spielerinnen, die voriges Jahr noch im Kader standen, sind aufgrund ihres Studium oder beruflicher Tätigkeit nicht mehr verfügbar – stellte man nun den Spielbetrieb für diese Saison ein.

Meisterschaft wäre für die Jugend zu früh

„Der Verein bleibt bestehen, wir pausieren jetzt einmal für eine Saison“, erklärte Obfrau Karina Stecker-Gamperl, die das Problem kennt: „Leider habe ich nicht die Zeit, dass ich mich auch noch um die Jugendarbeit kümmere. Wir wollen aber neu durchstarten und mit einem gestärkten Funktionärsteam wieder eine Mannschaft aufstellen.“ Es gibt sieben bis acht Jugendspieler, die aber noch nicht reif genug für die Frauenliga in der Steiermark sind. Auch an der nötigen Motivation im Vorstand sollte es nicht scheitertn, schon im nächsten Jahr soll wieder eine Mannschaft aufzustellen. Bei der nächsten Generalversammlung (ein Termin steht noch nicht fest) sollen alle Aspekte besprochen und auch die Jugendarbeit im Verein neu aufgeteilt werden. „Wir sind guter Hoffnung, dass es klappt. Wir wollen die Schulen besuchen, um schon früh dafür zu sorgen, dass die Sportart Handball auch noch in den nächsten Jahren im Südburgenland vorhanden ist“, so die Obfrau abschließend.