Mit südburgenländischen digitalem Musikprojekt nach Amsterdam

Dominik Hofstädter begab sich während der Pandemie mit dem Album „Hello Mina“ auf eine musikalische Reise zwischen dem Südburgenland und Amsterdam.

Erstellt am 06. November 2021 | 05:57
„Hello Mina“
„Hello Mina“ ist ein harmonisches, erdumspannendes „popular“ Projekt von Dominik Hofstädter, Jakob Braun und der niederländischen Sängerin Els beth.
Foto: BVZ

Was entsteht wohl, wenn südburgenländische Musiker und eine Sängerin aus Amsterdam entscheiden, gemeinsam Musik zu machen? Genau, eine zeitgemäße Interpretation von „Pop-Musik“ in der Form eines Albums namens „Hello Mina“.

Aber von Anfang an, wir befinden uns in einer Zeit, in der das Wort „Corona“ noch verwunderte Gesichter und ratloses Schulterzucken verursacht hätte.
Der gebürtige Wolfauer Künstler Dominik Hofstädter und der Schlagzeuger Jakob Braun entschlossen sich, ein Musikprojekt zu starten. Dafür fehlte dem Duo nur noch eine passende Sängerin. Gesagt, gefunden mit der Amsterdamerin Els beth Bland fanden die zwei die Dritte im Bunde und waren sich sicher: „die Chemie stimmt“.

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Reisewarnung! Absagen – auf keinen Fall

Doch just als die drei Künstler sich gefunden haben und die gemeinsame musikalische Reise startete, machte die Corona-Pandemie dem Trio einen Strich durch die Rechnung.

Els beth konnte nicht mehr nach Österreich reisen, um gemeinsam im Tonstudio von Dominik Hofstädter Songs aufzunehmen. Das ganze Projekt also wieder abblasen? Kam weder für Hofstädter noch für die beiden anderen Musiker infrage. Also starteten die drei einen waghalsigen Versuch.

Gesamtes Projekt digital umgesetzt

Els beth, Jakob und Dominik entschieden sich, das gesamte Projekt digital umzusetzen. So wurden monatelang Aufnahmen hin und her gesendet, Tipps per Anruf gegeben und langsam, aber sicher formte sich trotz einer Entfernung von über 975 Kilometern Luftlinie ein musikalisches Meisterwerk. Die größte Schwierigkeit in dieser Zeit waren die leichten Verzögerungen, die sich bei online Übertragungen ergeben und es schwierig machen, taktgenau zu arbeiten. Nach einem langwierigen Prozess freute sich die Truppe, ihr „Freshes Newcomer Album“, wie Dominik Hofstädter es betitelte, zu veröffentlichen.

„Jetzt werden Teile von „Hello Mina“ unter anderem auf FM4 gespielt,“ berichtet der Wahl-Kitzladener. Das digitale Musikprojekt der Künstler wurde von der Abteilung Kultur der Landesregierung gefördert.