Burg Stadtschlaining auch im Winter offen

Innerhalb der letzten drei Monate besuchten 27.000 Personen die Ausstellung zur Feier des Burgenlandes.

Erstellt am 06. November 2021 | 05:32
Burg Stadtschlaining
Der Burgkoordinator Norbert Darabos freut sich über die erfolgreiche Jubiläumsausstellung und die hohen Besucherzahlen.
Foto: LMS/Daniel Fenz

Die Jubiläumsausstellung „Wir sind 100 - Burgenland schreibt Geschichte“ kann man seit dem 15. August auf der Friedensburg Schlaining besuchen. Nur knapp zwei Monate später wurde der 20.000ste Besucher der Ausstellung begrüßt, aktuell sind es 27.000 BesucherInnen. Aus diesem Grund zieht Burgkoordinator Norbert Darabos jetzt eine erste Zwischenbilanz und präsentiert neben Fakten außerdem einen Ausblick auf die kommenden Monate.

Ausstellung lockt auch internationale Gäste

Die Ausstellung zur Feier des Burgenlandes erstreckt sich auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern und zeigt die 100-jährige Entstehungsgeschichte des Burgenlands. Zentrum der Ausstellung sind aber vor allem die Menschen. Die Sammlung besteht aus 850 Objekten sowie 30 Medienstationen und erzählt die Geschichte von burgenländischen Persönlichkeiten. Die Jubiläumsausstellung ist allerdings nicht nur für Gäste aus dem jüngsten Bundesland interessant. Neben 60 Prozent burgenländischen Gästen, kommen 18 Prozent aus Wien und Niederösterreich, die Ostregion ist ebenfalls sehr stark vertreten.

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Besuch auch in den Wintermonaten möglich

„Fünf Prozent sind ausländische Besucher, dabei ist die Nummer Eins Deutschland, aber auch aus Amerika, Russland und der Slowakei kommen Gäste“, so Burgkoordinator Norbert Darabos. In Zukunft will man sich auch auf Ungarn konzentrieren. Außerdem arbeite man gerade an einem neuen Leitsystem, welches Gruppen ermöglicht, individuell durch die Burg geführt zu werden. Über die erfolgreiche Jubiläumsausstellung freut sich vor allem Norbert Darabos: „400 bis 500 ZuseherInnen pro Tag sind ein super Schnitt“. Aus diesem Grund wird die Ausstellung bis Ende 2022 fortgesetzt und soll ganzjährig geöffnet bleiben.

Gleichzeitig wird an der Dauerausstellung für das Haus der Zeitgeschichte Burgenland gearbeitet, die im Jahr 2023 eröffnet werden soll. Im November rechnet man bereits mit dem 30.000sten Besucher.