Pichler war zu stark. Der Pinkafelder Raphael Luif gab nur einen Kampf ab und holte sich hinter Lukas Pichler Silber.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 18. April 2018 (01:58)
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Erst im Finale war dann Schluss. Der Pinkafelder Raphael Luif (weiß) musste sich erst dem Titelverteidiger Lukas Pichler aus Hallein geschlagen geben.
BVZ, zVg

Bei der U16-ÖM in Straßwalchen (Salzburg) lief es für den Pinkafelder nach Plan. Im ersten Kampf traf Raphael Luif auf Kilian Rauscher (Krems). Bereits nach zwei Minuten warf er seinen Gegner mit der Spezialtechnik „Uchi-Mata“ voll auf den Rücken und entschied den Kampf so für sich.

„Hartes Training machte sich bezahlt“

Danach traf der Südburgenländer auf den Vize-Meister vom letzten Jahr, Julian Wöss (JU Dynamic One). Nach einem harten, ausgeglichenen Kampf warf Luif den Gegner noch in letzter Sekunde mit einer Kontertechnik nach hinten und gewann so den Kampf. Beim Einzug ins Finale traf er auf Elias Vichtbauer (Judo Union Kirchham) und der Sportler ließ dem Gegner keine Chance. Nach einem schönen Wurf nach vorne ging Luif sofort auf den Boden und hielt Wöss zehn Minuten dort fest und zog mit „Ippon“ ins Finale ein.

Dort wartete auf ihn der Österreichische Meister aus dem Vorjahr, Lukas Pichler (JC Hallein Tennengau). Nach einem guten Kampf musste er sich am Boden geschlagen geben und freute sich dennoch über den Vizemeistertitel.

„Raphael begann jeden Tag sehr motiviert und ließ seinen Gegnern wenige Chancen. Die letzten Trainingsmonate haben sich bezahlt gemacht“, so Trainer Giuliano Filimon.