Johann Nussgraber: „Jetzt geh ich lieber jagen“. Kemetens Altbürgermeister Johann Nussgraber war 24 Jahre lang Bürgermeister und erhielt in der Vorwoche den Ehrenring der Gemeinde. Aus der Gemeindepolitik hält er sich raus.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 04. Februar 2018 (01:56)
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Die Verdienste von Altbürgermeister Johann Nussgraber wurden mit der Verleihung des Ehrenrings der Gemeinde Kemeten gewürdigt.
BVZ, zVg

Lange hat es nicht gedauert, ehe der Gemeinderat beschlossen hat, die Leistungen von Altbürgermeister Johann Nussgraber (SPÖ) mit der Verleihung des Ehrenringes der Gemeinde zu würdigen. Weitere Ehrenringträger sind Pfarrer Otto Hörist, Nationalrat Emmerich Koller, Senior Franz Böhm und der ehemalige Pensionistenobmann Josef Koller. Nussgraber war 34 Jahre lang in der Gemeindepolitik aktiv, 24 davon als Ortschef.

„34 Jahre Einsatz für die Gemeinde – das ist mehr als die Hälfte deines Lebens“

Beeindruckende Zahlen für Nachfolger und Parteikollege Wolfgang Koller, der erst vor wenigen Monaten angelobt wurde. „34 Jahre Einsatz für die Gemeinde – das ist mehr als die Hälfte deines Lebens“, würdigte er die Leistungen seines Vorgängers. Dieser freute sich über die Ehre, in die Gemeindepolitik mischt er sich gar nicht mehr ein, wie er im Gespräch mit der BVZ erzählt: „Wenn ich weg bin, dann bin ich weg – ich lasse meinen Nachfolger arbeiten“, sagt Nussgraber, der eher im Wald anzutreffen ist: „Jetzt habe ich endlich Zeit zu jagen und baue mir auch eine Jagdhütte – natürlich mit allen Genehmigungen“, sagt der Altbürgermeister augenzwinkernd.

Im Zuge der Verleihung des Ehrenringes wurden neben Nussgraber auch ausgeschiedene Gemeinderatsmitglieder geehrt: Renate Paul und Diana Maurer für ihre zehnjährige Tätigkeit als Gemeinderat sowie Josef Janisch und Josef Hochwarter für 25 Jahre im Gemeinderat.