Nussgraber dankt ab. In Kemeten geht statt Johann Nussgraber sein Nachfolger Wolfgang Koller ins Wahljahr. Oberstes Ziel: Wasserleitungen.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 14. Januar 2017 (08:32)
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„Lassen uns nicht unter Druck setzen“, sagt die Gemeinde Kemeten mit Ortschef Nussgraber als Antwort auf die „virtuelle Gedenkstätte“.
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Seit mehr als 24 Jahren leitet Johann Nussgraber (SPÖ) die Geschicke der Gemeinde Kemeten. Jetzt ist damit Schluss, morgen, Donnerstag, wird im Gemeinderat der Nachfolger von Nussgraber gewählt. Der begründet seinen Rücktritt so: „Das Amt muss in jüngere Hände, 24 Jahre in der Gemeindepolitik sind genug.“

Frischer Wind für Kemeten. Wolfgang Koller wird am 12. Jänner zum neuen Bürgermeister gewählt.
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Sein Nachfolger mit dem Geburtsjahr 1977 freut sich auf die neue Aufgabe, das Budget 2017 trägt bereits seine Handschrift: „Die Devise bei der Erstellung des Budgets war: Was können wir realisieren, was ist in diesem Rahmen möglich?“ Ähnlich wie in der Stadtgemeinde Oberwart habe man eine Prioritätenliste erstellt, die jetzt Punkt für Punkt abgearbeitet werden soll – den Anfang machen Sanierungsarbeiten des Wasserleitungssystems.

„Wir werden die Wasserleitungen digitalisieren und so die Schwachstellen aufdecken. Im Anschluss daran stehen dann Reparatur und Instandhaltung der betroffenen Abschnitte an“, nennt Koller den Schwerpunkt für 2017. „Hand in Hand damit gehen natürlich auch die Straßen darüber, da gibt es einige Bereiche in Kemeten, wo wir uns darum kümmern müssen.“

Wolfgang Kollar ist seit 2007 im Gemeindevorstand und seit 2012 als Vizebürgermeister der Gemeinde Kemeten tätig.