Pensionisten-Gemeinschaft wieder aktiv. Die Pensionisten-Ortsgruppe Kemeten zählt mit ihren 290 Mitgliedern zu einer der aktivsten Gruppe im Burgenland. Nach der Coronakrise lebt die Gruppe wieder auf.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 20. Juli 2020 (06:31)
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Die beliebte Turnstunde konnte bereits wieder abgehalten werden. Die Mitglieder der Ortsgruppe waren mit Feuereifer dabei.
PV Kemeten

290 Mitglieder zählt die Pensionisten-Ortsgruppe Kemeten und ist damit die größte im Bezirk Oberwart und eine der größten im Burgenland. „Bei einer Einwohnerzahl von 1.500 ist das sicher einer unserer größten, wenn nicht gar der größte Verein“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Koller. Bei den wöchentlichen Klubnachmittagen, die von 50 bis 60 Mitgliedern besucht werden, wird geplaudert, Karten gespielt, diskutiert und sich informiert.

Turnen, Walken, Kulturveranstaltungen, Tagesausflüge und Städtereisen werden ebenfalls angeboten. Die Mitglieder der Ortsgruppe sind zwischen 35 und 92 Jahre alt. „Viele halten uns die Treue, obwohl sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kommen können“, freut sich Obfrau Elfriede Hanzl. Während des Corona-Shutdown stand auch in der Pensionisten-Ortsgruppe das gesellige Leben still. „Ich war aber mit vielen Mitgliedern in telefonischem Kontakt, vor allem Alleinstehende haben Ansprache gebraucht“, erklärt Hanzl. Auch von der Gemeinde sei man gut unterstützt worden, bedankt sich Hanzl bei Bürgermeister Koller und seinen Mitarbeitern. Die Ausflüge und Städtereisen wurden für heuer gestrichen, allerdings gab es bereits wieder Clubnachmittage – aufgrund der Abstandsregel mit weniger Teilnehmern – und im Hof des Böhm-Hauses wurde auch schon wieder geturnt.

„Die Arbeit der Ortsgruppe kann ich nur hervorheben. Es wird generationsübergreifend und überparteilich agiert. Die Verantwortlichen machen sich sehr viel Arbeit, um alles bestmöglich umzusetzen. Diese Aufgabe hält sie aber ‚jung und agil‘ und trägt einen wesentlichen Bestandteil zum Kemeter Gesellschaftsleben bei“, so der Ortschef. „Jetzt sind wir in der Sommerpause und hoffen, dass wir im Herbst wieder Veranstaltungen abhalten können“, sagt die Obfrau.