Beigeschmack bleibt haften

über die beiden letzten Amateurspiele des Herbstes.

Erstellt am 25. November 2021 | 02:32

Am 20. November noch in den unterklassigen Ligen des burgenländischen Fußballs kicken? Es ist zumindest ungewöhnlich, auch wenn Ausnahmen die Regel bestätigen. Letzten Samstag mussten vier 2. Liga Süd-Vereine bei zwei Nachtragsspielen noch einmal ran, unter ungleichen Vorzeichen. Zwei Teams konnten trainieren (Rotenturm, Stegersbach), zwei (St. Martin/ Raab, Mühlgraben) wegen Corona quasi gar nicht.

Von diesen kam auch Kritik bezüglich der Austragung auf und warum nicht einfach im Frühjahr gekickt werde. Behörde und vor allem der Verband pochten auf eine Austragung – verständlich nach zwei annullierten Saisonen. Selbst im Fall eines Saisonabbruchs hat man bereits jetzt fix eine Wertung, auch wenn die einzelnen Fälle fragwürdig bleiben. Die zwei Spiele hätte man auch 2022 und unter faireren Umständen über die Bühne gebracht. So bleibt der fahle Beigeschmack des Zwanges.