Geduldfrage

Erstellt am 17. März 2022 | 05:51
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Planbar heißt nicht weniger beängstigend.

Burgenlands Spitäler kämpfen massiv mit der Omikron-Welle, die übers Land fegt. Zwar können nach wie vor Notfälle versorgt und dringliche Operationen durchgeführt werden, heißt es seitens der KRAGES, was sich aber wieder eingestellt hat, ist eine Verschiebung der sogenannten planbaren Eingriffe.

Der Grund ist aber nicht, wie in vorigen Corona-Wellen, die hohe Belegungszahl bei Betten, sondern die Krankenstände beim Personal. Die Verschiebungen treffen die Spitäler, vor allem aber die PatientInnen, die viele Monate auf ihren Termin gewartet haben. „Planbar“ heißt nämlich nicht unnötig und auch hinter solchen Eingriffen stehen Schicksale und Ängste.

Die Belastung im medizinischen Bereich wird noch lange über die Pandemie hinaus reichen, denn auch wenn diese irgendwann vorbei sein wird, muss noch alles aufgearbeitet beziehungsweise nachgeholt werden und das wird noch viel Geduld von PatientInnen und Ärzten verlangen.