Handlungsbedarf bei der SPÖ

Michael Pekovics über den Neustart der Oberwarter SPÖ vor der Wahl.

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 03. Mai 2017 | 05:30
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Die Oberwarter SPÖ hat sich einen Neustart verordnet. Mit dem Wechsel des Stadtparteiobmanns von Vizebürgermeister Dietmar Misik zu Karl Heinz Gruber wird auch gleich der Vorstand verjüngt, mit Ewald Hasler findet sich dort nur einer der „alten Hasen“ der Stadtpolitik wieder.

Mit welchem Team die Oberwarter SPÖ in den Wahlkampf ziehen wird, steht also zumindest im Ansatz schon fest. Fraglich ist allerdings noch, wer als Spitzenkandidat gegen ÖVP-Bürgermeister Georg Rosner antreten wird oder besser gesagt: muss. Angesichts der jüngsten Zerstrittenheit der SPÖ – vor allem dank dem Disput Misik gegen Hasler, der sogar in einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gipfelte – und der relativen guten Performance der ÖVP unter Rosner wäre alles andere als ein Sieg des Stadtchefs eine Überraschung. Zuallererst muss die SPÖ aber nun auf sich selbst schauen und ein schlagkräftiges Team zusammenstellen.

Man darf gespannt sein, ob Gruber in seiner neuen Funktion einige Überraschungskandidaten aus dem Ärmel zaubert. Denn dass es so wie bisher mit der ehemals starken Stadtpartei nicht weitergehen kann, ist allen Verantwortlichen klar.