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über Bodenversiegelung und Bausünden...

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 05:54

Vor einem Jahr hat die Handelskette Billa einen neuen Supermarkt in Großpetersdorf eröffnet. Unmittelbar neben jenem Gebäude, in dem der alte Markt untergebracht war. Ein Klischee von Handelsriesen, das in Sachen Bodenversiegelung leider immer häufiger Schule macht. Zu groß sind die steuerlichen Vorteile, neu zu bauen und nicht zu sanieren. Umwelttechnisch ist das eine Katastrophe.

Aktuell plant auch die Firma Spar, einen Supermarkt zu errichten. Zwar nicht in Großpetersdorf, aber nur wenige hundert Meter von den Billa-Filialen in Großpetersdorf entfernt. In Jabing kann man quasi jetzt auch nicht gegen das Projekt sein: Es bringt Kommunalsteuer und Arbeitsplätze. Trotzdem ist dieses Projekt wieder nur eines von vielen wachsenden Problemen. Die Lösung für die unüberlegten Bausünden? Die kommt nicht von heute auf morgen, aber irgendwann muss jeder Bürgermeister einmal damit beginnen über den Tellerrand zu blicken.