Baustellen, wohin das Auge reicht. Über längst überfällige Projekte in Oberwart, die endlich in Angriff genommen werden

Von Carina Fenz. Erstellt am 13. Mai 2021 (03:29)

Kurz, knackig und vor allem mit viel Einvernehmen, hat der Oberwarter Gemeinderat wichtige Vorhaben auf den Weg gebracht. Da wäre vor allem der Neubau von zwei Sportstätten. Wie die BVZ berichtete, werden am Messegelände — südlich der Burgenlandhalle — der Tennisplatz und die Stocksporthalle neu errichtet. Etwas mehr als 1,5 Millionen Euro investiert man hier alleine in den Tiefbau der Anlagen, die im heurigen Jahr fertiggestellt werden sollen. Zum anderen wurde auch der Weg für das Handyparken geebnet, welches schon in den nächsten Wochen in Betrieb gehen soll. Damit einhergehend fällt auch die gebührenpflichtige Kurzparkzone an Samstagvormittagen.

Ein weiteres Projekt wird aber bereits in wenigen Wochen Fahrt aufnehmen und das ist längst überfällig. Mittels Bürgerbeteiligung will man die Bevölkerung zur Ideenfindung für die Neugestaltung der Hauptstraße befragen. Denn auch, wenn rundherum viel gebaut wird, sind es hier bisher fehlenden Initiativen, die die Innenstadt zu einer großen Baustelle machen. Von einem langsamen Sterben der City zu sprechen, wäre wohl ein wenig zu spitz formuliert, aber eine Stadt darf schließlich nicht nur am Rande wachsen, sondern muss auch im Kern blühen.