Begegnungszone gefällig?

Über eine Begegnungszone in Oberwart, die für viel Charme sorgen würde

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 16. September 2021 | 05:28

Schaut man rechts oder links, geradeaus oder zurück — die Stadt Oberwart wächst in alle Richtungen und bald auch hoch hinaus. Am 22. September wird mit einem Spatenstich der Bau des zweiten Hochhauses — genannt „H2“ — in Angriff genommen. Es ist ein spezielles Projekt für die Stadt, welches von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft und der BPM umgesetzt wird.

Mit der Mischung von Geschäften, Büros und Wohnungen will man das Stadtzentrum wieder mehr beleben. Apropos Stadtzentrum! Der Verkehrsausschuss befasst sich aktuell mit dem seit Jahren präsenten Thema der Verkehrsberuhigung. Wird die Hauptstraße — im Zuge eines Grundstückstausch — künftig von der Landes- zur Gemeindestraße, dann hat man auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Eine Begegnungszone ganz nach dem Vorbild der Wiener Mariahilferstraße ist hier auch der Wunsch von Verkehrsausschussobmann Stefan Rath.

Diesen Wunsch hat man auch im Zuge der Einkaufsnacht, zu der man die Hauptstraße zur Fußgängerzone gemacht hat, von so manchem Besucher gehört. Ein Thema, dass tatsächlich für viel Diskussionsbedarf sorgt und dessen Gedanke gar nicht so abwegig ist, wenn man das Zentrum wieder mehr beleben möchte.