Das Geld muss woher kommen. Über neue Wege beim Bezahlen von Parkgebühren

Von Carina Fenz. Erstellt am 06. Mai 2021 (04:21)

Über die Anzahl, der seit Beginn der Einführung der gebührenpflichtigen Kurzparkzone rund um das Krankenhaus Oberwart ausgestellten Strafzettel und der damit verbundenen Einnahmen wird aktuell ein großes Geheimnis gemacht.

Nun gut, jetzt könnte man meinen, dass es aufgrund der Krise und der damit verbundenen geringeren Frequenz nicht so viele gewesen sein könnten, aber Fakt ist auch, dass man gerade in diesem Bereich, wo das Krankenhaus und viele Ärzte beheimatet sind, gute Einnahmen macht. In Zukunft will die Stadt in Sachen Parktickets einen digitalen Weg einschlagen und setzt aufs Handyparken.

Den Parkvorgang starten die Autofahrer per App. Die Parkzeit kann im Rahmen der Höchstparkzeit gestoppt oder verlängert werden. So entfallen Überzahlung und auch viele Strafen wegen abgelaufener Tickets, denn das App erinnert Autofahrer, bevor das Ticket ausläuft. Ein System, welches in vielen Städten bereits Schule gemacht hat, wie auch in Eisenstadt oder Neusiedl am See.

Die einzige Frage, die in Oberwart bleibt: Wie lange dauert es noch, bis das gebührenpflichtige Parken auch im Bereich der Innenstadt ausgedehnt wird? Vielleicht nimmt man das „einfache“ Handyparken ja zum Anlass …