Der Druck steigt mit jedem Tag. Über die Lockdown-Verlängerung für die Gastro, die frustriert.

Von Carina Fenz. Erstellt am 18. Februar 2021 (01:32)

Hand aufs Herz: Die Lockdown-Verlängerung für die Gastronomie kommt aktuell wenig überraschend. Steigende Infektionszahlen, die Virusmutationen und auch der eindringliche Appell der Virologen keine weiteren Öffnungsschritte zu wagen, sind wohl Erklärung genug dafür. Dass die Gastronomie, Hotelerie (Stichwort: Thermen wollen Modellregion werden) und Fitnessstudios mittlerweile aber als einzig verbliebene Sparten ohne Perspektiven zurückgelassen werden, lässt einem dann schon sauer aufstoßen. Wer will nicht ins Stammlokal auf Kaffee, Spritzer oder Bier? Vor allem aber ist der Ärger so groß, weil es gerade diese Branchen waren, die nach der ersten Welle und dem ersten Lockdown mit Sicherheitskonzepten geglänzt haben und in denen es so gut wie keine Ansteckungen gegeben hat.

Neben den fehlenden Perspektiven wird nämlich auch der psychische Druck für viele Gastronomen immer größer.

Verständlich, denn mit jedem Tag wächst die Gefahr von Insolvenzen, Betriebsschließungen, Entlassungen und zerstörten Existenzen. Und da kommt einem auch als Gast schon einmal das Weinen, wenn man daran denkt, dass das Stammlokal vielleicht nie wieder aufsperren wird.