Der Uhudler als neue Marke. Carina Fenz über die Dachmarke „Uhudlerland“ und die Chance für eine ganze Region

Von Carina Fenz. Erstellt am 23. Januar 2019 (05:27)

Durch das enorme Interesse der letzten Jahre, rund um die Legalisierung des Uhudlers, ist dieser Wein ins Rampenlicht gerückt und „am Markt“ angekommen. Mit der Gründung des „Uhudlerlandes“ ist auch in Sachen Dachmarke einiges passiert, aber nur die Fahne hochzuhalten, ist für den Gast von heute eindeutig zu wenig. Aktuell laufen Verhandlungen des Vereins „Uhudlerland“ mit den Genussregionen Österreich, um das „Uhudlerland“ als mögliche fünfte Genussregion des Südburgenlandes in den elitären Kreis der länderübergreifenden Vermarktung aufzunehmen. Für die Region wäre das ein wichtiger und richtiger Schritt. Entscheidend ist, die Kräfte zu bündeln, um sichtbar zu werden. Und das nicht nur auf touristischer Ebene, sondern insgesamt unter der Prämisse, die Region zu stärken. Die Marke „Uhudlerland“ soll nämlich keine Herkunftsbezeichnung, sondern ein Qualitätssiegel sein.

Jetzt gilt es Wirtschaft, Landwirtschaft und die Regionalvermarktung ins Boot zu holen um gemeinsam zu zeigen wie wichtig es ist, was in der Region passiert und ein Konstrukt zu schaffen, in dem sich alle wiederfinden und trotzdem ihre Eigenständigkeit behalten können.