Die Mädchen? Da kommt was nach. Über das Mädchenfußball-Modell der HAK Stegersbach.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 11. Dezember 2020 (00:39)

Noch war es nicht die Saison des FC Südburgenland, der zum Ende der Bundesliga-Hinrunde auf dem neunten und damit vorletzten Platz steht. Dabei ist bei nur vier Punkten Rückstand auf Platz fünf noch sehr viel möglich, auch wenn der Blick zurück mit nur drei Zählern Vorsprung auf Wacker Innsbruck zur Vorsicht mahnt.

Kurzfristig kann das Ziel so nur der Klassenerhalt sein. Langfristig sieht es schon etwas anders aus, denn beim Unterbau passiert nicht zuletzt aufgrund der BHAK in Stegersbach einiges. Seit dem heurigen Schuljahr gibt es neben dem Zweig für die kickenden Burschen auch einen für die fußballspielende Mädchenwelt.

Acht Damen entschieden sich 2020/21 für die HAK – Tendenz steigend, denn am morgigen Samstag gibt es schon die nächste Sichtung. Wie bei den Burschen prüft man dabei alles, was es im modernen Fußball braucht. Das ist sehr gut und ein Konstrukt mit einigen Erfolgsaussichten. Während bei den Burschen längst an vielen Stellen gut gearbeitet wird, hat die HAK das zumindest in Teilen Ost-Österreichs exklusiv gepachtet. Da hier die Spanne anders als bei den Burschen noch weit auseinanderklafft und das Potenzial kaum absehbar ist, bleibt bei guter Ausbildung vieles möglich. Das muss dann nicht, wie bei den St. Pöltener Frauen Champions League bedeuten, kann aber in der Bundesliga eine Rolle im österreichweiten Spitzenfeld bringen.