Die Zeit bleibt nicht stehen. Über die Inform in Oberwart, die zukunftsorientierte Wege beschreitet

Von Carina Fenz. Erstellt am 04. September 2019 (03:29)

Die 49. Inform ist Geschichte und der Veranstalter zeigt sich trotz Besucherrückgang zufrieden. Hört man sich in der Bevölkerung um, dann ist wenig gutes Feedback zu erfahren. Floskeln, wie „früher war die Inform halt noch was“ und „ohne Feuerwerk und Festzelt ist das nichts mehr“ stehen da ganz oben auf der Liste.

Ja, gewiss war früher alles anders, aber die Zeiten haben sich nun mal geändert und mit ihnen auch die Inform. Blickt man ein wenig genauer hinter das Konzept, dann wird man aber eines besseren belehrt, denn die Inform muss nicht mehr das sein, was sie früher einmal war. Messechef Markus Tuider versteht etwas von seinem Fach und das hat er auch heuer wieder bewiesen. Ein breites Spektrum an Angeboten, wie „innovativer Landwirtschaft“ und das Thema „Klimawandel“ standen da ganz oben auf der Liste der Besonderheiten.

Wo sonst, als auf der Inform, kann man sich mit Schneckenzüchtern unterhalten oder mit dem Ingweranbau im Burgenland beschäftigen. Nur mit solchen Themen ist es nämlich möglich, zukunftsorientierte Wege zu beschreiten und das hat Tuider auch für die Zukunft der Messe angekündigt. Der Handel spielt auf der Inform nämlich längst nicht mehr die erste Geige.