Dynamik braucht finanzielle Mittel. Über schnelles Wachstum und die Herausforderungen

Von Carina Fenz. Erstellt am 31. Juli 2019 (03:51)

Oberwart wächst in alle Richtungen. Steigende Einwohnerzahlen, der Bau des lange erwarteten Hotels und jetzt auch die Zusage von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, dass mit dem Neubau des Krankenhauses im Winter begonnen wird. Für die Stadt ist dieses Wachstum gut, bringt aber auch jede Menge Herausforderungen mit sich, die es jetzt zu bewältigen gibt.

Mit dem Neubau des neuen Kreisverkehrs an der B63a gehen beispielsweise durch Grundstücksablösungen einige Straßenzüge ins Gemeindeeigentum über. Betroffen davon ist auch die Wienerstraße (ab Kreuzung Grazerstraße) bis zum Hauptplatz. Für künftige Projekte zur Attraktivierung der Innenstadt, wie der von Stadtchef Rosner angekündigten Verlegung des Busbahnhofes, ein wichtiger Schritt. Blickt man aber über den Tellerrand, dann wird schnell klar, dass der Stadt derzeit jegliche finanziellen Mittel fehlen, um solche Projekte umzusetzen.

Immerhin hängen große Projekte, wie der Neubau der Volksschule, unzählige, zu sanierende Straßen und mehrere Infrastrukturprojekte in der Warteschleife. Einmal anders gedacht: Die Sehnsucht nach Wachstum ist groß, aber wenn das Geld fehlt, dann kommt die Stadt nicht mehr hinterher.