Ein erster Schritt ist gemacht. Über die Ambitionen, die Martinitage in Pinkafeld wieder aufleben lassen zu wollen

Von Carina Fenz. Erstellt am 19. Juni 2019 (03:20)

Geht es nach Pinkafelds Vizebürgermeister Andreas Stumpf (ÖVP) sollen die legendären Martinitage im heurigen Jahr ihr Comeback feiern. Zuletzt gingen die Feierlichkeiten anlässlich des Landesfeiertages im Jahr 2011 über die Bühne.

Der Veranstalter entschloss sich ein Jahr später, aufgrund der sinkenden Besucherzahlen — am Höhepunkt im Jahr 1996 besuchten rund 35.000 Besucher die Martinitage, 2011 waren es lediglich 14.000 Gäste — das Fest kurzfristig abzusagen. Unter Einbeziehung der örtlichen Vereine und Gastronomiebetriebe soll jetzt ein Konzept zur Attraktivierung der Pinkafelder Martinitage erstellt werden. Bei einem ersten Gedankenaustausch wurden bereits äußerst positive und konkrete Anregungen mit der Gastronomie diskutiert, so dass die Hoffnung auf Martinitage 2019 wahrscheinlich ist.

Das Konzept sieht vielfältige Veranstaltungen vom Martinikirtag bis zu einer Feier am Landesfeiertag selbst vor. Die Akteure haben sich mit dem Comeback für die Martinitage große Pläne gesetzt, die es jetzt aber erst einmal umzusetzen gilt. Alleine die Initiative, sich nicht von etwaigen Auflagen und schwierigen Behördengängen abhalten lassen zu wollen, sollte belohnt werden.