Ein Hotel mit „Hand und Fuß“. Michael Pekovics über das Projekt „Stadthotel“ der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 11. April 2018 (04:56)

Oberwart hat (fast) alles – aber kein Hotel, abgesehen von einigen Gästezimmern. Kein Wunder, dass kaum ein Jahr vergeht, in dem nicht neue Hotel-Pläne geschmiedet werden – bisher allerdings ohne zählbaren Erfolg. Jetzt macht sich die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) daran, ein solches „Stadthotel“ Schritt für Schritt aufzubauen.

Zuerst nur mit einigen Zimmern, hauptsächlich für die feiernden Gäste des „Kochtheaters“, ganz nach dem Vorbild der „Wohnothek“ von Wachter-Wieslers Ratschen in Dt. Schützen. Wie man OSG-Obmann Alfred Kollar kennt, hat dieses Hotel-Projekt diesmal aber Hand und Fuß. Für die Bezirkshauptstadt ist ein Hotel dringend notwendig, denn derzeit steht den Gästen, die in Oberwart nächtigen wollen, nur eine begrenzte Auswahl an Zimmern zur Verfügung. Mit der OSG wird das Projekt „Stadthotel“ aber umgesetzt – zunächst in der ersten Etage der „Südtirolersiedlung“.

Damit wird diese Immobilie wieder in den Fokus gerückt und damit auch das Zentrum um ein Stück größer. Wieder einmal ist es die OSG, die Akzente setzt – wie bei (fast) allem, was die bauliche Entwicklung von Immobilien in den Ortszentren betrifft.