Ein Vorsprung, der trügerisch ist . Patrick Bauer über die Aktivitäten der 2. Liga-Vereine im Abstiegskampf.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 23. Januar 2019 (02:13)

Der SV Großpetersdorf (14.) legte mit Hanno Wagner und Thomas Tiefengraber vor, Heiligenkreuz (15.) zog mit Trainer Leon Imre und drei neuen Legionären nach, während das Kaltenbrunner Schlusslicht (16.) gleich auf vierfache Kraft aus Slowenien vertraut und mit Jürgen Hütter (s)einen Gestalter nach Hause holte. Blickt man dann weiter Richtung Grafenschachen (13.), die zwei Kicker verpflichteten und Heiligenbrunn (12.), die Dominik Draguljic wieder für sich gewannen und im Gegenzug niemand abgaben, ist schon jetzt gewiss: Der 2. Liga-Abstiegskampf – nach aktuellem Stand müssten die letzten Drei runter – wird beinhart. Das war er in den letzten Jahren auch schon, aber weil es die Punktesituation nach der Winterpause so will, ist es eine andere Lage als im Vorjahr. Damals trennten den Fünften aus Güssing acht Zähler vom Letzten aus Deutsch Kaltenbrunn – jetzt hat Heiligenbrunn schon sechs Punkte Vorsprung auf Platz 14. Ein Polster – mehr aber auch nicht, denn klar ist, dass weder der HSV noch der SVDK noch einmal so eine Halbserie hinlegen werden. Dafür sind die Zugänge auf dem Papier zu gut. Und einer wird es auch schaffen, oben zu bleiben! So ist vor allem für Grafenschachen und Heiligenbrunn Vorsicht geboten. Der Vorsprung trügt. Da hilft nur konstantes Punkten von Beginn, damit es nicht auch zur Kopfsache wird.