Eine Ruine wäre keine Lösung. Über die Nachnutzung des „alten“ Krankenhauses Oberwart

Von Carina Fenz. Erstellt am 08. Oktober 2020 (06:13)

Auf der Baustelle des neuen Krankenhauses in Oberwart bewegt sich was. Viel sehen, außer Grabungen und enorme Erdmassen, die bewegt werden, kann man jedoch noch nicht. Das wird auch noch dauern, bis die Hochbauarbeiten starten und es so richtig losgeht.

Während der Zeitplan für also zügig voranschreiten, herrscht über die Zukunft des Altbestandes weiter Ungewissheit. Das Denkmalamt kann seine Überprüfung aufgrund der Zugangsbeschränkungen — Corona — nicht abschließen.

Ähnlich geht es auch den Studenten der TU Wien, die Möglichkeiten erarbeiten sollen, wie es mit dem künftigen Altbestand weitergehen soll. Was bereits vorab feststeht ist, dass die Sanierung des Hauses — auch wenn es die nachhaltigere Lösung wäre — kein leichtes Unterfangen wird. Nicht umsonst hat man den Neubau der Sanierung des Krankenhauses vorgezogen.

Dass bei der KRAGES der Fokus auf den Neubau gerichtet ist, liegt auf der Hand. Trotzdem sollte man sich mit der Entscheidung über die Zukunft des künftigen Altbestandes nicht zu lange Zeit lassen, denn eine Ruine neben dem zukünftig neuen Leitspital, wäre nicht nur, aber vor allem optisch die schlechteste Lösung,