Einmischen? Ja, unbedingt!

Carina Fenz über Bürgerbeteiligung in der Stadtgemeinde Oberwart.

Erstellt am 11. Februar 2021 | 03:39

Dass die Stadt Oberwart die Bürgerbeteiligung für sich entdeckt hat, bringt der Entwicklung viele Vorteile. Oberwart wächst stetig: Steigendem Wirtschaftswachstum steht natürlich auch eine steigende Bevölkerung gegenüber und die will nun mal gehört werden, denn immerhin geht es um viele „Baustellen“ einer Stadt, die mittlerweile knapp 8.000 Einwohner hat. Zum Start in die Bürgerbeteiligung hat man auf die Umgestaltung des viel diskutierten Stadtparks gesetzt und voll ins Schwarze getroffen. Der Wunsch der Bevölkerung ist klar: Man wünscht sich mehr grün und weniger grau, denn aus dem zubetonierten Stadtpark soll ein Stadtgarten mit vielen Pflanzen und Wasserflächen werden, wo man wieder beim Thema Flächenversiegelung — eines der drängendsten ökologischen Grundprobleme — angekommen wäre.

Und ja, die Stadt hat hier definitiv Handlungsbedarf, was auch die zuletzt hitzigen Debatten rund um die neuerlichen Baumrodungen entlang der Pinka gezeigt haben. Die Bürgerbeteiligung könnte sich also künftig bei vielen Themen bewähren, auch um im Vorfeld bei einigen Debatten den Wind aus den Segeln zu nehmen und jetzt einmal ehrlich: wie oft bekommt man schon ein Angebot sich einzumischen?