Entwicklung ist absehbar. Michael Pekovics über die merkbar steigende Verkehrsbelastung rund um das Zentrum Oberwart.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 02. August 2017 (05:48)

Die Kriechspur in Richtung Kemeten wird für viele Autofahrer eine spürbare Entlastung bringen, gehört der Abschnitt doch zu den meist befahrenen im Burgenland. Immer wieder kommt es in diesem Bereich zu Staus und Verzögerungen, weil langsamere Fahrzeuge wie tonnenschwere Lkw oder Traktoren die Fahrt behindern.

Letztere fahren übrigens trotz vorhandenem Begleitweg bevorzugt auf der Bundesstraße, was für viele Autofahrer – vor allem jene hinter den Traktoren – nicht unbedingt verständlich, aber erlaubt ist. Durch die Kriechspur löst sich diese Verkehrsfluss-Problematik, wie ja auf der anderen Seite des „Berges“ Steinbrückl gut zu sehen ist.

Der Verkehr wird aber auch in Zukunft weiter zunehmen und irgendwann einmal wird der Ruf nach einer „großen Lösung“ laut werden: Die wäre nämlich eine direkte Anbindung des Kemeter Kreisverkehrs an die B63a mit einer neuen Umfahrung hinter dem Betriebsgelände der Firma Pal, damit der Verkehr aus Ungarn ungehindert zur Autobahn fließen kann. Das ist aber noch Zukunftsmusik, die in weiter Ferne liegt – die angesichts der Entwicklung aber bereits (als Wunsch) leise zu hören ist.