Es geht endlich was weiter

Über den Neubau des Krankenhauses Oberwart, der größten Baustelle des Landes.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 24. Dezember 2020 | 02:50

Fünf Kräne, eine Baugrube größer als fünf Fußballfelder und mehr als 25 Meter tief, Tonnen von Stahl und Beton und reges Treiben auf dem 45.000 Quadratmeter großen Areal in der Dornburggasse 90: Das ist die größte Baustelle des Burgenlandes, nämlich jene des neuen Krankenhauses in Oberwart. Die sichtbaren Bauarbeiten, die im heurigen Jahr gestartet wurden, schreiten derzeit planmäßig voran.

Knapp 100.000 Kubikmeter Erde wurden seit Beginn der Arbeiten bewegt, die Fundamentplatte ist fertig und am Freitag der Vorwoche wurde bereits die erste Decke im Gebäude betoniert. Es geht also voran, der Weg zur Fertigstellung ist trotzdem noch ein sehr langer. Der Rohbau selbst soll im Dezember 2021 beziehungsweise Jänner 2022 stehen. Dann beginnt der Innenausbau des neuen Krankenhauses, welches rund 235 Millionen Euro kosten wird. Nach einem Probebetrieb soll die Eröffnung im Laufe des Jahres 2024 erfolgen, vorausgesetzt es läuft weiterhin alles nach Plan.

Und auch wenn es bis zur Eröffnung noch knapp vier Jahre dauern wird, so sieht man endlich, dass es vorangeht und damit hat sich das Gerücht, dass der Bau niemals startet, endgültig in Luft aufgelöst.