Es geht ums Steuergeld. Über fehlende Transparenz in der Stadtgemeinde Pinkafeld

Von Carina Fenz. Erstellt am 10. April 2019 (03:10)

Die Pinkafelder Stadtpolitik hat definitiv schon rosigere Zeiten erlebt. Nachdem der Fall jenes Mitarbeiters und sein zweites berufliches Standbein als Geschäftsführer einer Immobilienfirma und einer Bau-und Projektmanagementfirma, nach einem Grundstückskauf für Aufregung sorgte und der Stadt sogar eine Gebarungsprüfung einbrachte, steht die Gemeinde neuerlich in einem schiefen Licht.

Aktuell geht es um Projekte der Wasserversorgungsanlage Pinggau-Pinkafeld, die gemäß der Statuten durch den jeweiligen Gemeinderat genehmigt werden müssen. In Pinkafeld ist das in den vergangenen Jahren nicht immer erfolgt, was der Stadt eine Überprüfung der Aufsichtsbehörde des Landes beschert — ein Ergebnis steht aus. Den handelnden Akteuren jetzt einen unachtsamen Umgang mit Steuergeld zu unterstellen, wäre aber schlichtweg falsch, vor allem, weil sich die Bürgermeisterpartei in dieser Causa reumütig zeigt und künftig eine korrektere Vorgehensweise verspricht.

Aber wenn es um öffentliche Gelder geht, noch dazu in einem so sensiblen Bereich wie der Wasserversorgung, dann sollte die Stadtgemeinde zukünftig transparenter agieren, denn die nächste Wahl kommt bestimmt.